Radtour in Madrid 2008 und 2014

 

 

Um es gleich vorweg zu sagen: In Madrid kann man zur Zeit  n i c h t  mit dem Fahrrad fahren, ohne Angst um Leib und Seele haben zu müssen. Normalerweise kommt man nicht auf die Idee, ein Fahrrad nach Madrid mitzunehmen. Aber Madrid war unsere 1. Etappe auf dem Pilger-Radweg nach Santiago de Compostela. Nur deshalb hatten wir die Fahrräder mit dabei.
Als wir am Anreisetag den wüsten Straßenverkehr in der Stadt sahen, beschlossen wir, daß wir während des Aufenthaltes in Madrid die Fahrräder  im Hotelkeller einschließen lassen und lieber zu Fuß gehen bzw. mit der Metro fahren werden.

Im Juli 2014 waren wir wieder in Madrid und hatten auch wieder die Fahrräder mit dabei, da wir auf verschiedenen Vias Verdes bei Madrid und am Canal de Castilla radeln wollten. Es hat sich in der Zwischenzeit nicht viel auf Madrids Straßen geändert, so daß es für Fahrradfahrer nicht sinnvoll erscheint, dort in der Stadt zu radeln. Allerdings ist jetzt mit Rio Madrid ein Park am Stadtfluß Manzanares entstanden, indem man gefahrlos radeln und inlineskaten kann.

Ich hoffe, daß sich Madrid bald ein Beispiel an Paris, Berlin, San Francisco, Hannover, Bremen, Padua, Amsterdam oder München nimmt  und überall Radwege anlegen läßt, damit immer mehr Leute auf das Fahrrad umsteigen können und sich damit die Verkehrssituation entschärft. Selbst außerhalb des Berufsverkehrs herrscht dichtester Autoverkehr in Madrid, so daß für einen Besucher der Stadt  kein Taxi oder Bus sondern wirklich nur die U-Bahn oder Fußweg übrigbleibt.

Madrid ist die Hauptstadt von Spanien und hat trotz der über 3 000 000 Einwohner viel Grün zu bieten. Zum Beispiel ist der Retiropark und der Parque de la Montana mit dem Templo de Debod ein Teil der grünen Lunge von Madrid. Der Tempel von Debod ist zugleich eines der wichtigsten Highlights in Madrid, denn der echte ägyptische Tempel ist ein Geschenk der ägyptischen Regierung und wurde in o.g. Park original wieder aufgebaut. Dieser Tempel wurde vor der Überflutung des Assuan-Stausees gerettet. Die schönen Parkanlagen sind im Buch unten links beschrieben.
Natürlich gehörte auch ein Besuch des Prado zum Besichtigungsprogramm.
Ganz oben folgen Fotos in dieser Reihenfolge: Templo de Debod, der botanischen Garten im Atocha-Bahnhof und Fotos vom Retiropark. Mittendrin ein Foto vom Museo de Jamon, in dem man superleckere Tapas essen kann oder sich auch das Menu del Dia bestellen kann. Oder man bestellt sich nur ein Bier. Ein Super-Restaurant. Ich freue mich schon auf den nächsten Madrid-Urlaub. Dann geht`s gleich wieder ins Museo de Jamon.    

Tapas essen in Madrid 2014

Die Radtour auf der Via Verde Tajuna bei Madrid 2014

Der Radweg nach Santiago de Compostela

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