Auf der Burg von Xativa 

Einmal und nie wieder. Xativa ist ein verkehrstechnischer Albtraum. Um zum einzigen bedeutenden Bauwerk der Stadt hinzukommen, muss man die komplette Altstadt auf komplizierten und sehr schmalen Gassen durchqueren. Erst dann kann man zur Burg hochfahren. Oben gibt es dann ein paar wenige Parkplätze. 

Dabei hätte es so einfach sein können mit den breiten schönen Straßen und Alleen in Xativa. Denn es war so, dass der spanische König Philipp der V. im Jahr 1707 infolge des spanischen Erbfolgekrieges die Stadt abbrennen ließ. Danach hat man die einmalige Chance verpasst, die Stadt modern wiederaufzubauen, wie es ja z.B. in Lissabon nach dem großen Erdbeben von 1755 geschah.

Die Chance ist vertan. Stattdessen trauert man immer noch des Abbrennens der damals wichtigen Stadt hinterher, denn im Stadtmuseum von Xativa ist noch immer das Bild von Philipp d. V. kopfüber aufgehangen.

Xativa ist genauso wie Sagunto nebenan eine uralte iberische Stadt. Schon Hannibal lief durch das jetzt Porta d'Anibal genannte Tor der Burg Xativa . Ebenso trat der römische General Scipio während des 2. Punischen Krieges 218-209 v. Chr. durch dieses Tor. Im dunklen Gefängnis der Burg, welches man heute besichtigen kann, saßen z.B. schon 1349 n.Chr.  Jaime IV, der König von Mallorca.

                               

 

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